Die erste Idee

Ich habe vor langer Zeit im Internet ein Bild von einem, zugegeben etwas verrückten Liegedreirad gesehen. Das Rad hat mir sofort gefallen und mit etwas Recherche fand ich die Möglichkeit, mir so ein Rad mal übers Wochenende auszuleihen.

Gesagt, getan. Ich bin an diesem Wochenende viele meiner üblichen Strecken gefahren, auch die ausgesetzten durch den Wald. Alles hat wunderbar funktioniert und ich habe das Wochenende derart genossen, dass der Wunsch immer größer wurde, mir so ein Rad zuzulegen.

Also habe ich begonnen zu sparen und mir dieses Rad dann in 2015 zugelegt. Bedingung war, dass ich dann alle Fahrten unter 10km mit diesem Rad mache und damit das Auto ersetze.
Ein Auto habe ich trotzdem noch, aber meine Bedingung habe ich eingehalten.

Videothek

Filme über Radeln? Funktioniert sowas überhaupt?

Ja, das funktioniert. Es gibt genügend YouTube-Kanäle, die dieses Konzept verfolgen und einfach eine Kamera laufen lassen. Viele filmen sich selbst beim Radeln  - und auf die Straße - und wieder sich selber.
Im Prinzip sind alle gleich: Jemand sitzt oder liegt auf dem Rad, hält sich die wackelige Kamera vors Gesicht und labert irgendwas rein.
Mir hat das quasseln während der Fahrt keinen Spaß gemacht. Ich spiele nicht die Hauptrolle in meinen Filmen, auch das Rad ist Nebensache. Ich mache keine Werbung, von der ich nichts habe.

Mein Konzept ist anders.

Nicht ich stehe im Vordergrund, sondern die Tour.
Ich lasse die Landschaft sprechen -
und labere euch nicht voll.

Grundlage ist die ungewöhnliche Perspektive, tief auf dem Liegedreirad, und der legendäre Panoramablick, der sich aus dieser Position eröffnet.

Jeder Film erzählt Geschichten - von der Tour - von der Natur - von Situationen und Begebenheiten - von Menschen - von ungewöhnlichen Perspektiven und besonderen Ausblicken.
Oft mehrere kleine Geschichten verpackt in einen großen Film.

Das ist keine leichte Kost! Als Zuschauer ist man gefordert um schnellen Schnitten und oft subtilen kleinen Episoden zu folgen.
Diese Filme sind Kunst, und die erschließt sich manchmal erst beim zweiten oder dritten Blick. (Aber man kann sich einen Film mehrmals anschauen - und zurückspulen)

Das ganze mit treibender Musik, die es nicht leichter macht zu folgen.

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Die Umsetzung

Mit einfachsten Mitteln habe ich begonnen meine ersten selbstgedrehten Filme zu erstellen. Nach dem zusammenschneiden einfach mal im Internet veröffentlicht.

Im Vordergrund steht die Tour, die Fahrt und die Natur.

Aber das Schneiden macht mir Spaß!
Das gibt mir die Möglichkeit mich sehr subtil, leise und zurückhaltend auszudrücken. Mit Bildern und Sequenzen zu spielen, aha-Erlebnisse zu vermitteln und Erinnerungen zu wecken.
Das hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Die Filme aus 2015 zeigen noch, wie unsicher ich damals unterwegs war. Erst später fand ich den Mut, den Zuschauer mit wilden Schnitten und Zeitsprüngen mitzunehmen.

Also wurde deutlich, dass ich meinen eigenen Stil entwickle. Um mich klar auszudrücken und auch um mich von der Masse abzuheben.
Ich schneide die Filme anders:
Wie Dokumentarfilme, vorwiegend - falls machbar - chronologisch. Klar, ich will ja die Tour vermitteln und die läuft nun mal zeitlich in einer festen Reihenfolge ab.
Die Geschichten dazwischen erzähle ich allerdings ganz anders: nicht chronologisch, zeitlich herausgelöst in anderer Geschwindigkeit und mit Bildern und Sequenzen, passend zur Musik und in dynamischen Schnitten.
In einem anderen Konzept erzähle ich Sagen und Legenden aus dem Albvorland - eingepackt in eine Tour zum mutmaßlichen Ort des Geschehens.

Das kommt manchmal bombastisch daher, manchmal sehr leise - und passt auf den ersten Blick so gar nicht zum Thema. Viele der kleinen Effekte erschließen sich erst bei näherer Betrachtung, wenn man meint den Film schon fast auswendig zu kennen.

Die früheren Filme habe ich mit einfachstem Equipment vorwiegend aus der Hand gefilmt. Später kamen kleinere Kameras hinzu, fest montiert aber mit wechselnden Perspektiven. Alles aufgenommen in FullHD mit 50fps.
Als mir ein heftiger Regenguss  den Großteil meiner Ausrüstung absaufen lassen hat habe ich umgestellt auf 4K und 60fps.

Heute filme ich parallel mit fest installierten Kameras und stabilisiert  aus der Hand. Ich nutze ausschließlich O-Ton direkt aus den Rohdaten stellenweise später unterlegt mit Kommentaren oder Erzählungen. Auch die Videodaten werden wenig nachbearbeitet - entweder die Aufnahme sitzt auf Anhieb perfekt, oder sie wird nicht verwendet. Nur im Notfall verwende ich Filter oder cineastische Nachbearbeitung.

Youtube-Kanal Videothek

Meine ersten Filme habe ich mit einfachsten Mitteln erstellt, zusammengeschnitten und einfach mal im Internet veröffentlicht. Das war 2015, seither habe ich mich stetig entwickelt und verändert. Diese Entwicklung erkennt man gut, wenn man Filme aus verschiedenen Jahren miteinander vergleicht.

Alle Filme sind nach ihrem Veröffentlichungsdatum sortiert und nicht etwa nach dem Datum, an dem sie gedreht wurden. Das bearbeiten der Filme braucht manchmal sehr viel Zeit. Deshalb...

Manchmal sind Filme nur mit einem grauen, nicht funktionierenden Link dargestellt. Deren Veröffentlichungszeitpunkt liegt in der Zukunft. Der Film ist also erst ab einem späteren Zeitpunkt zu sehen.
Da hilft nur öfter mal vorbei schauen, oder sich eine Zugangsberechtigung zu verschaffen. Ich veröffentliche planmäßig sonntagmorgens um 9 Uhr.

Übrigens: Nutzer mit einem eigenen Youtube-Account und Zugangsberechtigung dürfen sich diese Filme bereits vorab ansehen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Noch was: Ein Youtube-Abo kostet nichts! Aber es hilft mir nachzuvollziehen, wie der Film beim Publikum ankommt, was gefällt und wie die Kommentare dazu ausfallen. Es hilft mir den Kontakt zu den Zuschauern herzustellen.
Also hat ein Abo nicht nur für Dich Vorteile, auch für mich - und außerdem freue ich mich sehr darüber.

Hier sind alle Filme vorgestellt:

Der Reiter verlinkt ins angegebene Jahr. Auf einer neuen Seite werden dann die Filme aus dem jeweiligen Jahr angezeigt.

Sonstige Filme

Es gibt auch Filme, die passen nirgends rein....

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Es gibt auch Filme, die passen nirgends rein. Das sind Filme, die zu Werbezwecken oder als Kanalvorstellung erstellt wurden.

Übrigens: Ein Youtube-Abo kostet nichts! Aber es hilft mir nachzuvollziehen, wie der Film beim Publikum ankommt, was gefällt und wie die Kommentare dazu ausfallen. Es hilft mir den Kontakt zu den Zuschauern herzustellen.
Also so ein Abo hat nicht nur für euch Vorteile, sondern auch für mich - und außerdem freue ich mich sehr darüber.

Her werden alle anderen Filme vorgestellt:

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